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"Livebild" vom Camping

Naja - wenn Ihr den Beitrag SOFORT lest, kann man's als "Livebild" durchgehen lassen.

Wir sitzen noch beim Frühstück(letzter Rest Kaffee) und Arnim hat mal eben meinen "Arbeitsplatz" geknipst.

Voila . Angy mit schwedischem Campingplatz im Hintergrund. Hey - man sieht: Wir hatten die letzten 3,5 Wochen fast nur Sonne -hab direkt ein bißl Farbe bekommen!

 

27.6.07 10:25


Endlich mal wieder WLAN im Womo

Die letzten paar Male musste ich mit meinem Laptop an die Rezeption oder ins Restaurant, um Empfang zu haben - aber hier klappts auch von den eigenen vier Wänden, ähm Rädern aus

Aktueller Standort... muß gleich erstmal in die Karte kucken... weiß gar nicht, wo wir genau sind....

Also - letzter eintrag war ja von Mora am Siljansee. Von dort ging's ca. 50km am See entlang, nach Rättvik.

Unterwegs habenwir uns dann die Dalapferdchen-Produktion angekuckt - ganz Touri-mäsig (*grins*).. normalerweise werden dort wohl die Busse hingekarrrt, zum kucken, shoppen & Kaffee trinken....

Dann in Rättvik haben wir uns die 625m lange Landungsbrücke angeschaut, danach noch die alte Kyrka (Kirche) aus dem 13.Jhd, das umgeben ist von 87 Kyrkstallar.

Laut "Marco Polo"dienten die kleinen Häuschen den Bauern,die per Boot oder Waagen zur Kirche gekommen waren,als Unterkunft.

Heute Morgen dann ging's weiter nach Falun. Das Kupfer wird dort seit 1000 Jahren abgebaut, jetzt ist die Grube stillgelegt und weltkulturerbe. Bis auf 55m Tiefe kann man sie heute besichtigen. Sehr spannend

Mittlerweile sind wir nach Karlsborg am Vättern See weitergezogen, haben dort heute nochmal Station eingelegt.  Morgen wollen wir die hiesige Fästning (Festung) besichtigen.

26.6.07 19:11


Und noch ein paar Bilder von unterwegs...

Gammelstaden Kirkestad

Wasserfall Storforsen:

Linabana (längste Seilbahn der Welt):

Jamtli, Freiichtmusem Östersund:

Sonnenuntergang Östersund (abends um 23 Uhr):

25.6.07 10:15


Route der letzten Tage

Finnand bis Mittelschweden:

25.6.07 10:11


Ein Lebenszeichen… dieses mal aus Mittelschweden, genau genommen aus Mora am Siljansee.

Der letzte Eintrag im Blog stammte noch aus Ivalo im finnischen Lappland. Von dort ging es ein Stück weiter nach Süden, bis Sodankylä, dann  wieder westlich über Kolari weiter nach Schweden. Auch dort weiter durch endlose Wälder und vorbei an Rentieren – immer noch Lappland.

Das nächste Ziel war die Gammelstaden Kirkestad bei Luleå, einem UNESCO Welterbe.  Um eine alte Kirche liegen gut hundert kleine rote Holzhäuschen, die sich entlang der Zufahrtsstraßen zur Kirche angesiedelt haben. Der komplette Ort steht heute unter Denkmalschutz und wird größtenteils nicht mehr bewohnt.

Weiter ging’s nach Piteå an der Ostsee, wo wir uns auf dem dortigen Campingplatz niederließen. Eigentlich hatten wir zuerst 2 Tage Aufenthalt eingeplant, doch bereits am nächsten Tag trieb‘s uns schon wieder weiter.

Der Storforsen, mit 80m der längste Wasserfall Schwedens, war unser Ziel. Nicht unbedingt hoch, aber lang, und sehr verzweigt. Mit massenhaft kleinen Brückchen konnte man dem Naturschauspiel zu Leibe rücken.

Weiter ging’s gen Süden, zur Linebana, der ehemals längsten Seilbahn der Welt, mit 96km. Sie wurde 1987 stillgelegt, ein Teilstück von 11km wird heute als Touristenattraktion noch mit Kabinen befahren, früher diente es dem Erztransport. Leider waren wir einen Tag zu früh dran, darum haben wir sie leider nicht in Aktion erleben können.

Zurück zur Küste und weiter südlich bis Umeå. Mittlerweile war Midsommar. Somit fiel der geplante Besuch des dortigen Freilichtmuseums wegen tausender anderer Besucher ins Wasser… kein klitzekleiner Parkplatz war mehr frei, auf den wir unser Womo hätten packen können… Half nix…

Zur Übernachtung fanden wir ein Plätzchen wenige Kilometer von Umeå, am Stausee Stornorrfors.

Am nächsten Tag hieß es mal wieder „Strecke machen“ – also düsten wir rund 350km gen Süden, bis Östersund. Damit hatten wir nun auch endgültig Lappland verlassen und erreichten Jämtland.

In Östersund fanden wir nun auch einen Platz  am Freilichtmuseum Jamtli. Und unterhalb des Museumsgeländes hatten sich am Ufer des Storsjön-Sees auch schon etliche andere Womos eingefunden, so dass auch schon klar war, wo wir die Nacht verbringen würden.

Heute Morgen hieß es dann abermals „Strecke machen“ und wir verlagerten uns weitere 350km gen Süden, bis nach Mora am Siljan-See, der nach einem Meteoriteneinschlag vor 360 Mio. Jahren entstanden ist.

Heute haben wir uns hier erstmal auf dem Campingplatz einquartiert, morgen werden wir dann vermutlich auf die andere Seite des Sees, nach Rättvik, umsiedeln.

25.6.07 10:08


Wir haben mal wieder einen Campingplatz mit WLAN gefunden, also höchste Zeit, wieder ein paar Zeilen ins Blog zu schreiben….

Derzeit sind wir im Norden Finnlands, in Lappland. Doch eines nach dem andern…

Mein Letzter Eintrag stammte ja noch von den Lofoten. Von dort machten wir uns dann weiter auf den Weg gen Norden. Am nächsten Abend übernachteten wir auf einem Picknickplatz – und mir kam die Straße zu verdächtig laut vor. Also habe ich mich auf der Suche nach dem „Geschräuschloch“ im Womo gemacht – und es direkt über der Küche gefunden: Die Dachluke war verschwunden. Irgendwann im Laufe des Tages muss sie irgendwo auf den Lofoter Landstraßen davongeflogen sein.

Erste Hilfe: Eine Plastiktüte, ein paar Meter Tape (das universelle Heilmittel der meisten Womoprobleme) – und das Loch war erstmal für die Nacht wasserdicht verschlossen. Am nächsten Morgen dann die Frage: Und nun?

Wir fragten und zum nächsten Caravanhändler durch, erwarben eine neue Dachluke und tauschten sie auf dem Parkplatz aus. Ich oben auf`m Dach, Arnim unten am festschrauben. Kaum war die drin, kam auch schon wieder ein Regenschauer auf uns zu…

Insgesamt war das Wetter auf den Lofoten eher durchwachsen, also ging’s wieder weiter  der nicht-untergehenden Sonne entgegen. Von den Lofoten weiter, durch den Landstrich Troms, nach Finnmark.

Gestern hatten wir’s dann geschafft: Das Nordkap – das Ende der Welt.. naja – zumindest der nördlichste Zipfel Europas.

Das Wetter wiederum durchwachsen – sehr windig (aber noch ohne fliegende Steine), ab und an regnete es, dann schien wieder die Sonne – und ziemlich frisch. Im gut geheizten Womo, direkt am Abgrund, mit Blick gen Norden, alles kein Problem (auch wenn wir immer wieder zu unserer zweiten Dachluke aufblickten, die im Wind schnarrte&hellip

Gegen Mitternacht, de meisten Busse hatten das Hochplateau schon verlassen und nur rund 30 Wohnmobile trotzten dem Wind, machten wir uns auf den Weg ins Nordkap-Cafe, unterhalb des Felsens. Kurz nach Mitternacht legte sich der Sturm, die Wolken rissen auf und durch das große Panoramafenster hatten wir einen ungetrübten Ausblick auf die Sonne, die immer noch hoch über dem Horizont stand.

Zwei  Nordkapp-Kaffees (inkl. Doping) später machten wir uns gegen halb zwei auf den Weg zurück zu unserm rollenden Häuschen. Aufgeputscht vom Kaffe und die Sonne kletterte schon wieder am Himmel empor – keine guten Bedingungen  Schlafen zu gehen… So wurde es Gestern  etwas päter – oder heute eben etwas früher… *lach*

Heute Vormittag also machten wir uns an die „Heimreise“ – über Karasjok (Finnmark) ging es nach Finnland – 60km schnurgerade durch die Wälder.

Nun sind wir noch in der Finnmark – und morgen geht’s weiter, grob in Richtung Ostsee, dann weiter über Schweden (westliches Ostseeufer) Richtung „nachhause“ –aber wir haben, ja noch 2 Wochen Zeit…

Achja –Rentiere gibt’s hier am Platz im Wald natürlich auch –wie überall in Nordskandinavien… Während wir bei den ersten Tieren noch völlig aus dem Häuschen waren und sie natürlich gleich fotografieren mussten, gibt’s jetzt nur  noch ein müdes: „Tu langsam, da steht schon wieder ein Rentier auf der Straße…“

17.6.07 20:48


Und hier der aktuelle Zwischenstand - wir machen gerade Zwischenstopp auf den Lofoten:

12.6.07 21:21


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