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Geschafft! - Ich bin drin!

Das ist der erste Internetzugang, den ich in Norwegen gefunden habe! Von wegen "Jeder Campingplatz hat Intenet!" - Nix da.... Im Moment bin  ich in einem normalen Internet-Cafe. 15 Minuten zu 20 NOK (rund 2,40&euro

)

Was gibt's wissenwertes?

Bisher weit und breit kein Elch zu sehen.. alles Geruechte! Ebenfalls ein Geruecht: Norwegen sei kalt. Ach was! - Seit Schweden taeglich 25-28 Grad, blauer Himmel, Sonnenschein... selbst auf dem Hochgebirge waren kurze Hosen, T-Shirts und Schlappem ausreichend!

Wann wird's in N dunkel? Keine Ahnung! - Wenn wir ins Bett gehen (halb eins) ist es noch hell - und um vier ist es wieder hell. Und dazwischen? Wird's wohl mal dunkel sein.. vermutlich.. vielleicht auch nicht... *grins*

Die Verpflegung... der Lachs ist lecker - aber die absolute Delikatesse: Gurkensalat Bei fast 2€ fuer eine normwegische Gurke (hier kann man im Supermarkt auch 1/2 Gurken kaufen!) ist das schon was besonderes!

Unsere bisherige Route:

Von Pinneberg (Naehe Hamburg) ging's nach Fehmarn, mit der Faehre nach Daenemark, hoch bis Koppenhagen und ueber die Oeresund-Bruecke nach Schweden.

Dann entlang der Kueste hoch bis Oslo, vorbei an Lillehammer, dann westlich ueber die Gebirge bis an die Fjorde.

Jepp - und da stehen wir nun, am Fjord - und gleich gibt*s noch was zu trinken, natuerlich noch immer im hellen *lach* ich glaube, es daemmert schon wieder.... 

Neus gibt, sobal ich wieder einen Intenetzugang finde... Bis zum naechsten Internetcafe.

8.6.07 23:34


Wow! Wie geil ist das denn?!?!?!?! – Ich sitze in der Hecksitzgruppe unsere Womos…  Das Laptop auf dem Tisch, eine Tasse Cappuccino daneben –und der Blick geht au dem Fenster in Richtung Atlantik…(ziemlich rau heute&hellip – daneben die wolkenverhangenen Berge… die Lofoten!

Und: Wirless Acess to the Internet … for free…  Das macht Laune!

So hab ich jetzt die Möglichkeit, in aller Ruhe ein  bißl was zuerzählen- und die ersten Bilder zu zeigen – und alles ohne Blick auf die Uhr….

Der letzte Eintrag im Blog stammte aus Geiranger (einfach mal bei Google Geiranger +Fjord eingeben). Von dort ging’s weiter über die Trollstigen Richtung Altantikküste.  Auf den Atlantikveien, einer touristischen Straße, ging’s an der Küste entlang.

Zurück auf’s Festland – an dem Tag konnte ich keine Fähren mehr sehen… Ich liebe ja Fähren… aber bei 5 Fähren am gleichen Tag, das reicht selbst mir….

Kurz vor Trondheim nochmal übernachtet, dann weiter gen Norden….

Gestern hab wir dann den Polarkreis (Artic Circle) überschritten. Das heißt: Nun wird’s definitiv nicht mehr dunkel Oberhalb des PK geht die Sonne von Mai bis Juli nicht mehr unter.

Passend zum Namen (ARTIC Circle) war’s dort auch ar.. saukalt O

Die N6 (die Norwegen von Süd nach Nord durchquert) kreuz den Polarkreis im sogenannten Saltfjellen, einem Nationalpark , knapp 500m hoch, wo derzeit noch immer Schnee liegt… sehr arktisch… Knappe 20km weiter nördlich war die Temperatur schon wieder erträglicher.

Weiter gen Norden machten wir nochmal eine Nacht Zwischenstopp an den Saltstraumen, dem stärksten Gezeitenstrom der Welt. War lustig… Ankunft – das Wasser floß raus zum Meer. Mittagsschläfchen – das Wasser floß wieder landeinwärts.  Schlafengehen, Frühstück – Wasser fließt wieder zum Meer – und das mit 20 Knoten (rund 35 km/h).

Heute morgen nach dem Frühstück dann weiter nach Bodø, von wo die Fähre zu den Lofoten fährt. Ran an den Anleger, angestellt, 2 Minuten später bezahlt, noch 2 Minuten, und wir waren auf der Fähre.

Als wir uns angestellt hatten, hatten wir keine Ahnung, was die Fähre kostet (600NOK, etwas über 70&euro und wie lange die Fahrt geht (3,5-4h). Haben wir dann erst an Bord er fragt

Aber: Die Fahrt war klasse! Kalt, windig, etwas rau – aber mit klasse Aussicht auf das verschwindende Festland, und später auf die auftauchenden Lofoten. Sehr schön!

Hier auf den Lofoten haben wir sofort den ersten Campingplatz angesteuert (zumal der Reiseführer eben WLAN versprach) – und nun ist erstmal Pause angesagt. Ehe wir uns auf die restlichen  rund 1000km. Bisher haben wir übrigens exakt 3469km hinter uns gebracht…

12.6.07 21:14


Weg über den Sognefjell -da lag der Schnee noch Womo-hoch... knappe 3m...

Typisch norwegisch: Stabkirchen. 

Unser erster Fjord....

Gletscher direkt neben der Hauptstraße E6. 

Auf der weg nach Norden...  Nach Trondheim-Nord erreicht man das Nordland - und damit Nord-Norge.

Parkplatz am Polakreis - saukalt!  

12.6.07 21:19


Und hier der aktuelle Zwischenstand - wir machen gerade Zwischenstopp auf den Lofoten:

12.6.07 21:21


Wir haben mal wieder einen Campingplatz mit WLAN gefunden, also höchste Zeit, wieder ein paar Zeilen ins Blog zu schreiben….

Derzeit sind wir im Norden Finnlands, in Lappland. Doch eines nach dem andern…

Mein Letzter Eintrag stammte ja noch von den Lofoten. Von dort machten wir uns dann weiter auf den Weg gen Norden. Am nächsten Abend übernachteten wir auf einem Picknickplatz – und mir kam die Straße zu verdächtig laut vor. Also habe ich mich auf der Suche nach dem „Geschräuschloch“ im Womo gemacht – und es direkt über der Küche gefunden: Die Dachluke war verschwunden. Irgendwann im Laufe des Tages muss sie irgendwo auf den Lofoter Landstraßen davongeflogen sein.

Erste Hilfe: Eine Plastiktüte, ein paar Meter Tape (das universelle Heilmittel der meisten Womoprobleme) – und das Loch war erstmal für die Nacht wasserdicht verschlossen. Am nächsten Morgen dann die Frage: Und nun?

Wir fragten und zum nächsten Caravanhändler durch, erwarben eine neue Dachluke und tauschten sie auf dem Parkplatz aus. Ich oben auf`m Dach, Arnim unten am festschrauben. Kaum war die drin, kam auch schon wieder ein Regenschauer auf uns zu…

Insgesamt war das Wetter auf den Lofoten eher durchwachsen, also ging’s wieder weiter  der nicht-untergehenden Sonne entgegen. Von den Lofoten weiter, durch den Landstrich Troms, nach Finnmark.

Gestern hatten wir’s dann geschafft: Das Nordkap – das Ende der Welt.. naja – zumindest der nördlichste Zipfel Europas.

Das Wetter wiederum durchwachsen – sehr windig (aber noch ohne fliegende Steine), ab und an regnete es, dann schien wieder die Sonne – und ziemlich frisch. Im gut geheizten Womo, direkt am Abgrund, mit Blick gen Norden, alles kein Problem (auch wenn wir immer wieder zu unserer zweiten Dachluke aufblickten, die im Wind schnarrte&hellip

Gegen Mitternacht, de meisten Busse hatten das Hochplateau schon verlassen und nur rund 30 Wohnmobile trotzten dem Wind, machten wir uns auf den Weg ins Nordkap-Cafe, unterhalb des Felsens. Kurz nach Mitternacht legte sich der Sturm, die Wolken rissen auf und durch das große Panoramafenster hatten wir einen ungetrübten Ausblick auf die Sonne, die immer noch hoch über dem Horizont stand.

Zwei  Nordkapp-Kaffees (inkl. Doping) später machten wir uns gegen halb zwei auf den Weg zurück zu unserm rollenden Häuschen. Aufgeputscht vom Kaffe und die Sonne kletterte schon wieder am Himmel empor – keine guten Bedingungen  Schlafen zu gehen… So wurde es Gestern  etwas päter – oder heute eben etwas früher… *lach*

Heute Vormittag also machten wir uns an die „Heimreise“ – über Karasjok (Finnmark) ging es nach Finnland – 60km schnurgerade durch die Wälder.

Nun sind wir noch in der Finnmark – und morgen geht’s weiter, grob in Richtung Ostsee, dann weiter über Schweden (westliches Ostseeufer) Richtung „nachhause“ –aber wir haben, ja noch 2 Wochen Zeit…

Achja –Rentiere gibt’s hier am Platz im Wald natürlich auch –wie überall in Nordskandinavien… Während wir bei den ersten Tieren noch völlig aus dem Häuschen waren und sie natürlich gleich fotografieren mussten, gibt’s jetzt nur  noch ein müdes: „Tu langsam, da steht schon wieder ein Rentier auf der Straße…“

17.6.07 20:48


Ein Lebenszeichen… dieses mal aus Mittelschweden, genau genommen aus Mora am Siljansee.

Der letzte Eintrag im Blog stammte noch aus Ivalo im finnischen Lappland. Von dort ging es ein Stück weiter nach Süden, bis Sodankylä, dann  wieder westlich über Kolari weiter nach Schweden. Auch dort weiter durch endlose Wälder und vorbei an Rentieren – immer noch Lappland.

Das nächste Ziel war die Gammelstaden Kirkestad bei Luleå, einem UNESCO Welterbe.  Um eine alte Kirche liegen gut hundert kleine rote Holzhäuschen, die sich entlang der Zufahrtsstraßen zur Kirche angesiedelt haben. Der komplette Ort steht heute unter Denkmalschutz und wird größtenteils nicht mehr bewohnt.

Weiter ging’s nach Piteå an der Ostsee, wo wir uns auf dem dortigen Campingplatz niederließen. Eigentlich hatten wir zuerst 2 Tage Aufenthalt eingeplant, doch bereits am nächsten Tag trieb‘s uns schon wieder weiter.

Der Storforsen, mit 80m der längste Wasserfall Schwedens, war unser Ziel. Nicht unbedingt hoch, aber lang, und sehr verzweigt. Mit massenhaft kleinen Brückchen konnte man dem Naturschauspiel zu Leibe rücken.

Weiter ging’s gen Süden, zur Linebana, der ehemals längsten Seilbahn der Welt, mit 96km. Sie wurde 1987 stillgelegt, ein Teilstück von 11km wird heute als Touristenattraktion noch mit Kabinen befahren, früher diente es dem Erztransport. Leider waren wir einen Tag zu früh dran, darum haben wir sie leider nicht in Aktion erleben können.

Zurück zur Küste und weiter südlich bis Umeå. Mittlerweile war Midsommar. Somit fiel der geplante Besuch des dortigen Freilichtmuseums wegen tausender anderer Besucher ins Wasser… kein klitzekleiner Parkplatz war mehr frei, auf den wir unser Womo hätten packen können… Half nix…

Zur Übernachtung fanden wir ein Plätzchen wenige Kilometer von Umeå, am Stausee Stornorrfors.

Am nächsten Tag hieß es mal wieder „Strecke machen“ – also düsten wir rund 350km gen Süden, bis Östersund. Damit hatten wir nun auch endgültig Lappland verlassen und erreichten Jämtland.

In Östersund fanden wir nun auch einen Platz  am Freilichtmuseum Jamtli. Und unterhalb des Museumsgeländes hatten sich am Ufer des Storsjön-Sees auch schon etliche andere Womos eingefunden, so dass auch schon klar war, wo wir die Nacht verbringen würden.

Heute Morgen hieß es dann abermals „Strecke machen“ und wir verlagerten uns weitere 350km gen Süden, bis nach Mora am Siljan-See, der nach einem Meteoriteneinschlag vor 360 Mio. Jahren entstanden ist.

Heute haben wir uns hier erstmal auf dem Campingplatz einquartiert, morgen werden wir dann vermutlich auf die andere Seite des Sees, nach Rättvik, umsiedeln.

25.6.07 10:08


Route der letzten Tage

Finnand bis Mittelschweden:

25.6.07 10:11


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