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Wir haben mal wieder einen Campingplatz mit WLAN gefunden, also höchste Zeit, wieder ein paar Zeilen ins Blog zu schreiben….

Derzeit sind wir im Norden Finnlands, in Lappland. Doch eines nach dem andern…

Mein Letzter Eintrag stammte ja noch von den Lofoten. Von dort machten wir uns dann weiter auf den Weg gen Norden. Am nächsten Abend übernachteten wir auf einem Picknickplatz – und mir kam die Straße zu verdächtig laut vor. Also habe ich mich auf der Suche nach dem „Geschräuschloch“ im Womo gemacht – und es direkt über der Küche gefunden: Die Dachluke war verschwunden. Irgendwann im Laufe des Tages muss sie irgendwo auf den Lofoter Landstraßen davongeflogen sein.

Erste Hilfe: Eine Plastiktüte, ein paar Meter Tape (das universelle Heilmittel der meisten Womoprobleme) – und das Loch war erstmal für die Nacht wasserdicht verschlossen. Am nächsten Morgen dann die Frage: Und nun?

Wir fragten und zum nächsten Caravanhändler durch, erwarben eine neue Dachluke und tauschten sie auf dem Parkplatz aus. Ich oben auf`m Dach, Arnim unten am festschrauben. Kaum war die drin, kam auch schon wieder ein Regenschauer auf uns zu…

Insgesamt war das Wetter auf den Lofoten eher durchwachsen, also ging’s wieder weiter  der nicht-untergehenden Sonne entgegen. Von den Lofoten weiter, durch den Landstrich Troms, nach Finnmark.

Gestern hatten wir’s dann geschafft: Das Nordkap – das Ende der Welt.. naja – zumindest der nördlichste Zipfel Europas.

Das Wetter wiederum durchwachsen – sehr windig (aber noch ohne fliegende Steine), ab und an regnete es, dann schien wieder die Sonne – und ziemlich frisch. Im gut geheizten Womo, direkt am Abgrund, mit Blick gen Norden, alles kein Problem (auch wenn wir immer wieder zu unserer zweiten Dachluke aufblickten, die im Wind schnarrte&hellip

Gegen Mitternacht, de meisten Busse hatten das Hochplateau schon verlassen und nur rund 30 Wohnmobile trotzten dem Wind, machten wir uns auf den Weg ins Nordkap-Cafe, unterhalb des Felsens. Kurz nach Mitternacht legte sich der Sturm, die Wolken rissen auf und durch das große Panoramafenster hatten wir einen ungetrübten Ausblick auf die Sonne, die immer noch hoch über dem Horizont stand.

Zwei  Nordkapp-Kaffees (inkl. Doping) später machten wir uns gegen halb zwei auf den Weg zurück zu unserm rollenden Häuschen. Aufgeputscht vom Kaffe und die Sonne kletterte schon wieder am Himmel empor – keine guten Bedingungen  Schlafen zu gehen… So wurde es Gestern  etwas päter – oder heute eben etwas früher… *lach*

Heute Vormittag also machten wir uns an die „Heimreise“ – über Karasjok (Finnmark) ging es nach Finnland – 60km schnurgerade durch die Wälder.

Nun sind wir noch in der Finnmark – und morgen geht’s weiter, grob in Richtung Ostsee, dann weiter über Schweden (westliches Ostseeufer) Richtung „nachhause“ –aber wir haben, ja noch 2 Wochen Zeit…

Achja –Rentiere gibt’s hier am Platz im Wald natürlich auch –wie überall in Nordskandinavien… Während wir bei den ersten Tieren noch völlig aus dem Häuschen waren und sie natürlich gleich fotografieren mussten, gibt’s jetzt nur  noch ein müdes: „Tu langsam, da steht schon wieder ein Rentier auf der Straße…“

17.6.07 20:48
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


ei (22.6.07 19:26)
Hi Angy,
nun wird's aber Zeit. Schafft Ihr denn die Rückreise rechtzeitig?
Und wieder ewig kein WLAN?
cul


Avhy / Website (25.6.07 10:08)
Wenn wir's nicht rechtzeitig schaffen, dann suche ich mir halt eine Blockhütte in den weiten Lapplands und bleibe hier

WLAN ist nicht so einfach, da wir nur alle paar Tage auf einem Campingplatz sind (ansonsten in den weiten Wäldern) - und nicht jeder Platz hat Internet-Zugang...


Renate (27.6.07 12:34)
Nix Da "Blockhütte suchen"
Was mach' ich mit den A-Tagen, hä?

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