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Ein Lebenszeichen… dieses mal aus Mittelschweden, genau genommen aus Mora am Siljansee.

Der letzte Eintrag im Blog stammte noch aus Ivalo im finnischen Lappland. Von dort ging es ein Stück weiter nach Süden, bis Sodankylä, dann  wieder westlich über Kolari weiter nach Schweden. Auch dort weiter durch endlose Wälder und vorbei an Rentieren – immer noch Lappland.

Das nächste Ziel war die Gammelstaden Kirkestad bei Luleå, einem UNESCO Welterbe.  Um eine alte Kirche liegen gut hundert kleine rote Holzhäuschen, die sich entlang der Zufahrtsstraßen zur Kirche angesiedelt haben. Der komplette Ort steht heute unter Denkmalschutz und wird größtenteils nicht mehr bewohnt.

Weiter ging’s nach Piteå an der Ostsee, wo wir uns auf dem dortigen Campingplatz niederließen. Eigentlich hatten wir zuerst 2 Tage Aufenthalt eingeplant, doch bereits am nächsten Tag trieb‘s uns schon wieder weiter.

Der Storforsen, mit 80m der längste Wasserfall Schwedens, war unser Ziel. Nicht unbedingt hoch, aber lang, und sehr verzweigt. Mit massenhaft kleinen Brückchen konnte man dem Naturschauspiel zu Leibe rücken.

Weiter ging’s gen Süden, zur Linebana, der ehemals längsten Seilbahn der Welt, mit 96km. Sie wurde 1987 stillgelegt, ein Teilstück von 11km wird heute als Touristenattraktion noch mit Kabinen befahren, früher diente es dem Erztransport. Leider waren wir einen Tag zu früh dran, darum haben wir sie leider nicht in Aktion erleben können.

Zurück zur Küste und weiter südlich bis Umeå. Mittlerweile war Midsommar. Somit fiel der geplante Besuch des dortigen Freilichtmuseums wegen tausender anderer Besucher ins Wasser… kein klitzekleiner Parkplatz war mehr frei, auf den wir unser Womo hätten packen können… Half nix…

Zur Übernachtung fanden wir ein Plätzchen wenige Kilometer von Umeå, am Stausee Stornorrfors.

Am nächsten Tag hieß es mal wieder „Strecke machen“ – also düsten wir rund 350km gen Süden, bis Östersund. Damit hatten wir nun auch endgültig Lappland verlassen und erreichten Jämtland.

In Östersund fanden wir nun auch einen Platz  am Freilichtmuseum Jamtli. Und unterhalb des Museumsgeländes hatten sich am Ufer des Storsjön-Sees auch schon etliche andere Womos eingefunden, so dass auch schon klar war, wo wir die Nacht verbringen würden.

Heute Morgen hieß es dann abermals „Strecke machen“ und wir verlagerten uns weitere 350km gen Süden, bis nach Mora am Siljan-See, der nach einem Meteoriteneinschlag vor 360 Mio. Jahren entstanden ist.

Heute haben wir uns hier erstmal auf dem Campingplatz einquartiert, morgen werden wir dann vermutlich auf die andere Seite des Sees, nach Rättvik, umsiedeln.

25.6.07 10:08
 


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